Freestyle of Nations 2014: Bärenstark – Team-WM in Gelsenkirchen

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Die erste Team-Weltmeisterschaft für Freestyle-Motocrosser lockt am kommenden Wochenende einige internationale Superstars in die Veltins-Arena auf Schalke. Checkt unseren Überblick zu den Favoriten & Außenseitern!
Dany Torres beim Double Seatgrab Backflip. Foto: Veranstalter

Bevor sich am 31. Mai bei der ersten Team-WM für FMX-Piloten die internationale Elite um den Titel streitet, stellen wir euch die Teams aus nah und fern vor. Wer hat die besten Chancen auf den Titel und für wen bleibt nur die Außenseiterrolle? Welches Team kann zur großen Überraschung des ersten Freestyle of Nations werden?

Team Germany vs. The World

Als Gastgeber bei der Premiere des Freestyle of Nations haben die deutschen Rider natürlich einen Heimvorteil. Ob es aber für das Team um Captain Hannes Ackermann für den ganz großen Coup reichen kann, ist dann aber doch eher fraglich. Zwar hat es Hannes schon einmal bei einer Night of the Jumps auf das Podest geschafft, verpasste aber zuletzt recht häufig den Einzug in das Finale.

Des Weiteren bleibt es abzuwarten, ob sein erst 16-jähriger Bruder Luc bereits über die nötige Erfahrung verfügt um mit der Weltelite mitzuhalten und ob Lukas Weiß noch einmal das Niveau früherer Tage erreichen kann. Ein Platz unter den ersten fünf wäre für die Deutschen also schon ein großer Erfolg. An einem guten Tag können die Jungs mit ein bisschen Glück aber durchaus auch das Podium angreifen.

Die großen Favoriten für das Event in Gelsenkirchen dürften dann schon eher die Teams aus den USA, Frankreich und Tschechien sein. So konnte das US-Team um Matt Buyten, Mike Mason und Todd Potter aus den Vereinigten Staaten bisher 10 X Games Goldmedaillen einfahren und deckt dabei alle Disziplinen ab, die beim Freestyle of Nations in die Wertung einfließen.

Aber auch das spanische Team braucht sich auf Schalke vor niemanden verstecken: Dany Torres ist als Red Bull X-Fighters Champion von 2011 zum Anführer des Teams auserkohren worden. Aber auch Maikel Melero hat in diesem Jahr gleich mehrere Nights of the Jumps gewonnen und auch Jose Miralles konnte nicht nur im Hochsprung überzeugen. Mit diesem Team Spain wird also zu rechnen sein.

Die Franzosen stellen zwar mit David Rinaldo den amtierenden Weltmeister und auch Brice Izzo hat durch den Gewinn einer Vize-WM schon seine Klasse unter Beweis gestellt, aber Jeremy Rouanet ist dann doch noch eher ein unbeschriebenes Blatt. Ähnlich verhält es sich bei den Tschechen, die zwar mit Ex-Weltmeister Libor Podmol einen absoluten Superstar in ihren Reihen haben, aber dessen Teamkollegen Martin Koren und Petr Pilat bisher noch nicht die ganz großen Erfolge feiern konnten.

Die Außenseiter

Wenig Chance auf eine Top-Platzierung dürften hingegen die Italiener haben. Zwar ist Massimo Bianconcini hoher Favorit für den Hochsprungwettbewerb, seine beiden Teamkollegen hingegen dürften noch nicht über genügend Wettkampferfahrung verfügen. Weder Ivan Zucconi noch Leonardo Fini haben bisher bei den großen Contests für Aufsehen gesorgt.

Auch das australische Team dürfte beim Freestyle of Nations 2014 lediglich Außenseiterchancen auf den Titel haben. Joel Brown verbuchte zu Beginn der Saison erste kleinere Erfolge bei den Night of the Jumps Contests, doch seine Teamkollegen Truman Caroll und Robbie Marshall sind diesen Beweis noch schuldig.

Da nur acht der neun gemeldeten Teams überhaupt am Mainevent des Freestyle of Nations teilnehmen dürfen, muss ein Team sogar bereits nach der Qualifikation die Segel streichen. Die Kaniditaten hierfür dürften wohl die Teams aus Brasilien und Russland sein, welche die ganz großen Namen in ihren Teams vermissen lassen.

Weitere Infos bekommt ihr auf der Website des Freestyle of Nations 2014.

Foto: Veranstalter

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